Durch meine Brille

Die regelmäßige Kolumne, mein journalistischer Meinungsbeitrag.

afd, robert schmidt schreibt kolumnen, informieren sie sich


Steuervorteile bei Zusatzaltersversorgung über Aktien abgelehnt | 16.12.2018
AKK – Angelas kleine Kopie | 08.12.2018
Sozialistisch nationale Querfront | 02.12.2018
Anton kommt jetzt auf den Hof geritten | 25.11.2018
#ich bin Alice — Es ist jämmerlich... | 17.11.2018
Monnem ahoi. Um 11:11 Uhr ist es wieder soweit: | 10.11.2018
CO2 – Die halbe Wahrheit | 02.11.2018
Sarrazin Zitat vom Hambacher Fest | 27.10.2018
Grüner Stadtrat möchte Sarotti Mohr rauswerfen? | 21.10.2018
AfD sollte Höcke endlich in hohem Bogen aus der Partei werfen | 14.10.2018
Ein Konstruktionsfehler | 06.10.2018
Mal queergedacht | 09.09.2018
Die Freiheit, in der wir leben | 26.08.2018
Modellstadt Mannheim macht mobil | 18.08.2018
Sargnagel Seebrücke | 12.08.2018
Es reicht nicht, einen großen Namen zu tragen | 04.08.2018

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Der SPD Generalsekretär Klingbeil hat die Idee für Steuervorteilen für eine Zusatzaltersversorgung
über Aktien zurückgewiesen.

Was der gescheiterte CDU Parteivorsitzende Merz vorgeschlagen hatte, wäre ein riesiger Schritt in die Privatisierung der Rente gewesen und hätte der Privatwirt-
schaft einen milliardenschweren Zugriff auf Staatsgelder ermöglicht.
Es sei klar, dass Banken und Versicherungen in großem Maße profitiert hätten. Herr Klingbeil hat vollkommen recht:

Das hätte die gesetzliche Rente gestürzt. Leider verrät er nicht, wie die Politik das Rentendesaster lösen möchte. Die derzeitigen Möglichkeiten eine Rentenhöhe zu garantieren stoßen bereits jetzt an ihre Grenzen: Beitragserhöhungen, Veränderung der Lebensarbeitszeit oder Bundeszuschüsse können das Problem nicht dauerhaft lösen.
Spätestens in 10 – 15 Jahren wird eine Zusatzversicherung unumgänglich sein. Wenn wir wieder ein Rentensystem schaffen wollen um das uns die Welt beneidet und das wieder 100 Jahre besteht, dann müssen wir neue Wege gehen. Daher ist es unum-
gänglich, einen staatlichen Rentenfonds unter der Verwaltung der Bundesbank aufzubauen, der in 10 Jahren die ersten Erträge für die Grundrente liefern kann. Der Fonds könnte folgendermaßen gegliedert sein:

- Ein Fondsteil für die Finanzierung der gesetzlichen Rente
- Ein Fondsteil für Zusatzversicherungen freiwilliger Art
- Anlagemöglichkeiten für Betriebe, die ihre Rückstellungen für Betriebsrenten nicht selbst verwalten wollen.

Der Fond sollte einen Teil der Ausschüttungen zur Weiteranlage einbehalten dürfen, um später aus eigener Kraft zu wachsen und sich positiv auf unsere Volkswirtschaft auszuwirken zu können.
Finanziert werden sollte der Fonds durch eine Anschubfinanzierung des Bundes und freiwilliger Selbstbeteiligungen. Alle Mittel für die heute von öffentlichen Institu-
tionen Strafzins bei Banken verlangt wird, können dort verwaltet werden. Alle anderen Formen der Altersversorgung sollten unverändert fortgeführt werden. Der Fond sollte sich am Norwegischen Staatsfond ausrichten und einen Großteil in Sachwerten und Beteiligungen langfristig halten.


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Die CDU hat ganz schwere AfD:
was wir hatten, grassiert nun im Konrad Adenauer
Haus und zwar in ganz ausgeprägterer Form.

Die Partei ist heillos zerstritten, fast 50% stehen nicht hinter der Parteiführung.

Metertiefe Gräben spalten eine Partei, die sich jetzt endgültig von konservativen Grundwerten verabschiedet hat. Sie ist heute weiter davon entfernt, wieder eine ernstzunehmende Einheit zu werden, als sie es gestern war. Flügelkämpfe und Machspiele prägten einen Parteitag, bei dem die Delegierten ein weiter so abgenickt haben. Den kommenden Parteitag empfehle ich in Essen abzuhalten, denn das wäre konsequent. Während versucht wird, bei uns diese zersetzenden Phänomene herbeizuschreiben, werden diese von der CDU weggeschrieben um das zu verbergen, was für jeden Offensichtlich ist:
Die steile Talfahrt der Christdemokratie ist dank offener Grenzen in Deutschland angekommen und wird zu erosionsartigen Mitgliederverlusten der CDU führen, sogar eine Spaltung halte ich für möglich. Die zentrale Frage für alle jene, die intellektuell mehr als Häme und Spott verarbeiten können sollte allerdings sein: Wie geht die AfD mit den entwurzelten CDU Mitgliedern, die jetzt ihre Partei verlassen, um? Wollen und können wir denen eine politische Heimat bieten? Wir sind Fleisch vom Fleische der CDU und stehen dem CDU Programm der 80ger Jahre näher als die heutige Merkelunion. Solange wir aber jeden mit Parteivergangenheit, der sich bei uns engagiert und das schon seit Jahren tut, als „ Karrierist“, „Verräter“ oder sonst was beschimpfen und ausgrenzen, bieten wir Niemandem außerhalb unserer Blase eine Heimat, erwecken auch nicht den Eindruck etwas ändern zu wollen und geben uns der Lächerlichkeit preis. Mindestens genauso wichtig ist, dass wir uns ganz klar vom rechten Rand abgrenzen und hierbei endlich Taten und ! Worte sprechen lassen: Ja, wir haben Extremisten in der Partei, ja, es ist leicht zu lösen und ja wir werden das lösen. Mut zur Wahrheit ist nur eine Phrase wenn man sie nicht mit Taten füllt. Unter den Tisch kehren wie es beispielsweise die SED Nachfolgeorganisation es macht, ist der falsche Weg. Neue Prozente erreichen wir nur indem wir neue Impulse zulassen, unseren Horizont erweitern, und den Mut haben neue Wege zu gehen um das Tor ins Bürgertum aufstoßen.
Wie heißt es so schön im Stuttgarter Aufruf : „Wir widersetzen uns allen Denk- und Sprechverboten innerhalb der Partei und zeigen allen….die rote Karte, die……den Mitgliedern ihr Recht auf das freie Wort und eine eigenständigen Analyse der politischen Zustände zu nehmen.“

In diesem Sinne: Meinungsfreiheit Freunde


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Frau Wagenknecht von den Linken wünscht sich in Deutschland eine „französische Protestkultur“.

Nach den Auswüchsen, die die Proteste dort annehmen, wir alle kennen die Bilder brennender Barrikaden - kann man diesen Aufruf auch als Aufforderung zur Gewalt verstehen.
Nicht ohne Grund wird die Kommunistische Plattform, deren prominenteste Gallions-
figur Frau Wagenknecht ist, vom Verfassungsschutz überwacht. Der Verfassungs-
schutz geht bei der Partei der Stasi Spitzel übrigens ein und aus:
Auch die Abgeordnete Akbulut aus Mannheim ist im Visier der Schlapphüte. Das vergessen die Medien leider derzeit zu erwähnen. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass die Nachfolger der Mauermörder - und Spitzelpartei SED sich selber staatlicher Kontrolle ausgesetzt sieht.
Die AfD steht für Pressefreiheit, da darf man getrost auch mal an Lücken in der Presse erinnern. Wir selbst praktizieren aber die „Fressefreiheit“ , in der sich jeder berufen fühlt noch so unqualifizierte Kommentare abzusondern. Wir sind nicht nur Mitglieder, sondern Botschafter einer Partei, die Deutschland voran bringen will und sollten uns auch so verhalten. Ein negatives Licht auf die Partei zu werfen ist keine Auszeichnung und kein Ritterschlag, es schadet Deutschland. Rote Gewaltphantasien sind für schon unakzeptabel aber ein absolutes No Go sind die feuchten Träume einiger Mitglieder, die ich nicht Parteifreunde nennen möchte, die Proteste sollten auf Deutschland überschwappen.
Eine solch sozialistische Denkweise macht die AfD für Dauergäste der Linken interessant, die große Ohren bekommen. Politik wird nicht auf der Straße gemacht, sondern in den Parlamenten, nach demokratischen Mitteln und gewaltfrei. Eine sozial - nationale Querfront hat schon einmal die Welt an den Abgrund gestürzt.


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Der Schulz Zug hat den Schaffner gewechselt und
Anton kommt jetzt auf den Hof geritten. Hoppe
hoppe Reiter, er entgleist nicht, trotzdem schreit er.

Der grüne Hype erinnert mich an die Hochzeit der „ New Economy“. Der TecDax erreichte fast täglich neue Höchstwerte:
Hohle Luftnummern griffen nach den Sternen und produzierten unendlich heiße Luft bis die Blase platzten musste. Viele Überflieger verschwanden aber schneller als sie kamen und spielen heute kaum noch eine Rolle. In Zeiten der New Ökonomy veröffentlicht der Mannheimer Morgen die Prognose, dass Grün fast täglich einen neuen Höchstwert erreicht bei der kommenden Kommunalwahl im Mai 2019 31 % erzielen wird. Auch diese Blase wird platzen.
Spätestens wenn es windstill ist und sich eine Schneeschicht über Solaranlagen legt, wird man Grüne in Biblis mit Fackeln den Schaltknopf suchen sehen, weil sonst der Saft ausgeht und Stille Nacht herrscht. Ein sterbender TecDax klammerte sich an erneuerbare Energien bzw deren Aktien wie Nord.ex oder Solarworld und erlebte kurzfristig einen Öko Hype. Branchenfremde gaben Börsenbriefe raus und ganz ohne Vorkenntnisse Handlungsempfehlungen.

Heute verkündet Frau Fatima Roth, dass sie Kanzlerin
werden möchte, der Bulle wird zum Bär und sie werden
genordet.



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Es ist jämmerlich, wenn die eigene Partei Egoismen
verfolgt statt „enger zusammenzurücken, wenn die Einschläge näher kommen“. Dieses Gauland Zitat
gilt bei einigen nur für Ostdeutsche Männer ohne
Höcker, nicht jedoch für westdeutsche Frauen.

Weit mehr als nur erbärmlich ist jedoch das heuchlerische Plärren der Einheits-
parteien. Über Tote redet man ja nicht, aber deren Skandale und Praktiken über-
dauern. Deswegen frage ich mich, wo das „ jüdische Vermächtnis“ denn hin ist bei der CDU?
Ich frage mich wo die 100.000 Euro hin sind, die es bar vom Waffenschreiber gab? Sind sie weggerollt? Die Spendenpraxis der CDU ist noch geheimnisvoller als eine Frau.
Als Mannheimer kann ich mich genau an die Flowtex Affaire erinnern und dass FDP Wirtschaftsminister Walter Döring wegen Falschaussage vor einem Untersuchungs-
ausschuss fast eingefahren wäre. Auch an die über 200.000€ FDP Spende der Göbbels Nachkommen von BMW kann ich mich entsinnen und dass kurzer Hand später rein zufällig die FDP gegen die Erhöhung der Co2 Emissionen gestimmt hat.
Da wo die AfD Spenden wieder zurück überweist, behalten die Grünen regelmäßig
die Weihnachtsspenden von Südwestmetall ein – Waffenlobby in Baden Württemberg, Heckler und Koch und so. Und jetzt hebt nicht das Verhalten der AfD auf Euer Niveau. Mehr als ein Fehler aus Unwissenheit oder Naivität war das nicht. Wir sind froh, wenn wir 1% des Spendenaufkommens der Einheitsparteien erhalten. Aber dafür sind wir außen vor wo Gegenleistungen verlangt werden.
Das AfD Spendenaufkommen ist ein leichter Schwipps im Vergleich zum Vollrausch eines Harald Juhnke und der Einheitsparteien. Wer mir mit hocherhobenen Finger kommt und damit auf uns zeigt sollte sich gewahr sein, dass er immer mit drei Fingern auch auf sich zeigt .

Der gläubige Katholik in mir sagt. Matthäus 7,3 lesen, mit 7, 4, 7,5
weiter machen und dann sagen: Setzen 6, ihr verlogenes Pack.


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Die närrische oder 5. Jahreszeit wird eigeläutet.
Die Narretei erhält Einzug auf die Straßen und
ist nicht mehr nur auf die Regierungsbänke in
Absurdistan beschränkt.

Es ist die Zeit der Satire und die darf bekanntlich sehr viel. Sie darf zum Beispiel Alice Weidel als „Nazischlampe“ bezeichnen. Die Büttenreden werden wieder besondere Aufmerksamkeit der AfD widmen und eine Zote nach der anderen – gerne jenseits des guten Geschmacks – zelebrieren. Man darf gespannt sein ob dieses Jahr erlaubt ist, Motivwagen der großen Umzüge zum Thema Islam zu gestalten, oder Propheten Karikaturen zu präsentieren ohne entsprechende religiösen Gefühle zu verletzen.
Man darf gespannt sein, ob sich ein Büttenredner auch traut, über Tausend und
einer Nacht, Mohrenköpfe oder den Zentralrat der Akkordeonspieler zu reden.
Ich bezweifle, dieses Jahr viele Kostüme von Scheichs mit Bombengürtel oder Messermännern zu sehen. Wegen der Verwechslungsgefahr werden die Narren wahrscheinlich ohnehin aufgerufen werden, auf entsprechende Kostüme zu verzichten und immer schön eine Armlänge Abstand zu halten. Im abendländischen Mitteleuropa war es das Privileg der Narren und Spielleute, die Wahrheit sagen zu dürfen und selbst den Obersten den Spiegel vorzuhalten; das Wort Narrenfreiheit zeugt von diesen fernen Tagen. Heute dürfen Narren nicht einmal mehr das. Schweigen, Wegschauen um nicht aufzufallen: Das ist das Motto im Regime Merkel.

Vielleicht fällt Fasching 2019 aus. Sollte nicht Sicherheitsbedenken ausschlaggebend sein, wird in den Großstädten Feinstaubalarm sein und das Dieselfahrverbot die Motivwagen lahmlegen. Vielleicht verbieten die Grünen das Spektakel nicht auch ganz einfach, weil sie den Menschen auch diese Freude austreiben wollen. Schließlich fällt Dreck an und Karamellepapier wird nicht automatisch getrennt.


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Wieder aufgewärmt durch das Sarrazin Zitat vom Hambacher Fest „unsere Völker werden in Europa unwiderruflich zur Minderheit im eigenen Land, wenn
wir so weitermachen“ entsteht eine Diskussion, die
wir schon 2010 („Deutschland schafft sich ab“)
ernsthaft und seriös hätten führen müssen.

Wie schon damals verweigert sich die SPD dieser vollkommen notwendigen Diskussion und den Lösungsansätzen. Sie möchte lieber in ihrem Elfenturm bleiben und alles daraus verbannen, was Ihrer Ansicht nach dort nicht hingehört:
Sarrazin soll wieder einmal aus der SPD ausgeschlossen werden. Ich kann das nicht verstehen. Es war Helmut Schmidt der sagte:“ Wir müssen eine weitere Zuwan-
derung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen Überalterung kommt diese nicht in Frage. Die Zuwanderung aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht und schafft nur ein zusätzliches Problem“. Das neulich in Hamburg vernommene Rumpeln war kein Erdbeben sondern Schmidt, der sich im Grab gedreht hat. Nicht weniger unangemessen wie die Verdrängung ist die Zwangseindeutschung der Diskussion, indem man sie quasi heim ins Reich der Hypernationalisierung holt.
Kraftausdrücke wie „Verminderheitlichung“, „(Zwangs)Umvolkung“ oder „Minder-
werdung“, wie man immer wieder lesen muss, sind eine Vergewaltigung unserer schönen Sprache und einer objektiven Diskussion sicher nicht förderlich Das gilt auch für die Behauptung es fände ein“ Völkermord am Deutschen Volk“ statt. Aber das hier ist vielleicht nur eine Minderwertung.


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Wer hätte es gedacht:
Ein Grüner Stadtrat möchte einen Neger (), Farbigen(), Bunten() oder stark Pigmentierten() – bitte nach dem
Grad der eigenen Korrektheit ankreuzen – rauswerfen?

Da muss man erst mal drauf kommen. Aber wo es den höheren Interessen hilft werfen Roth und Konsorten auch mal gerne die eigenen Ideale über Bord. Wie jüngst im Hambacher Forst geschehen.
Ich meine hier nicht den vom Grünen Umweltministerium genehmigten Braunkohle-
abbau, der zu Protesten der Umweltbewegten geführt hat. Nein, ich meine den Windpark einen Kilometer weiter, dem weit mehr Bäume zum Opfer fielen als der Braunkohlebau jemals verursacht. Und im Gegensatz zu den Windparks werden Braunkohlegebiete renaturiert.
Der Sarotti Mohr soll also aus dem Capitol in Mannheim verschwinden, schließlich sagt Mannheim Ja Nein. Warum eigentlich ? Sarotti ist eine Marke und hat nun mal die Figur als Markenzeichen. Will unser grüne Stadtrat jetzt alle Kamele schlachten? Immerhin ist dies das Markenzeichen einer bekannten Tabakmarke. Rauchen ist ja böse und führt zu Tod – veganes Essen übrigens auch.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt massenweise Kamele gekeult werden. Das Kamel stellt ein umweltverträgliches Transportmittel dar, ganz ohne Feinstaub und Stickoxide und hat eine höhere Reichweite als jedes durchschnittliche E Auto. Wieso soll jetzt der Sarotti Mohr weg ? In einer – huch offenen und bunten toleranten Gesellschaft wird inzwischen auch weiße Schokolade hergestellt. Den Mohr nur zu beseitigen, weil er schwarz ist, ist diskriminierend.
Stört etwa seine Darstellung als Untertan? Die Aussage, dass der schwarze Mann für den weißen Mann arbeitet ist veraltet, wie die Zahlen unserer Sozialämter belegen. All das ganze ist ein Scheingefecht, um von den wahren Problemen in der Neckar-
stadt abzulenken. Viele kennen noch die blühende saubere Neckarstadt mit Läden und Nachtleben. Das war mal, heute traut sich ohne Begleitschutz niemand durch die Mittelstraße.


Das habt ihr aus der Neckarstadt gemacht, das sind die Probleme und das droht Mannheim. Wenn es so weitergeht, essen wir in 3 Jahren eh Schokolade, die Halal ist. Wer es nicht macht wird gesteinigt - da ist es dann egal ob der Stein weis oder schwarz ist


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AfD sollte Höcke endlich in hohem Bogen aus
der Partei werfen

Der thüringische Landes- und Fraktionsvorsitzende Björn Höcke hat auf einem Landesparteitag in Arnstadt am 13. Oktober ein weiteres Mal und in nochmals schärferer Form deutlich gemacht, dass ihn eine Beobachtung der AfD Thüringen durch den Verfassungsschutz nicht interessiert und den Präsidenten des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, als „eine Schande für Thüringen und Deutschland“ bezeichnet. Ungeachtet dessen und in dem Wissen, dass eine Beobachtung des Landesverbandes wesentlich von der Person Björn Höcke abhängt, wurde er auf dem Parteitag als Spitzenkandidat für die Land-

tagswahl 2019 auf den Schild gehoben. Man kann nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Thüringen das erste Bundesland wird, in dem die AfD insgesamt vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der mögliche Anfang vom Ende der AfD, wenn nicht jetzt konsequent durchgegriffen und diesem Treiben ein Ende bereitet wird. Björn Höcke wird für die AfD immer mehr zu einem Problemfall. Erst Anfang dieses Jahres hatte das Landesschiedsgericht der AfD Thüringen geurteilt, dass für einen Parteiausschluss Höckes keine ausreichenden Gründe vorlägen. Ein noch vom alten Bundesvorstand eingeleitetes Parteiausschluss-
verfahren wurde damit beendet. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein für dieses Urteil maßgeblich verantwortlicher Landesschiedsrichter an einer Reise zum Geburtshaus Adolf Hitlers im österreichischen Braunau teilnahm. Dabei ließ sich der Jurist in fröhlicher Runde an einem mit einer Hakenkreuzfahne dekorierten Tisch fotografieren. Kurz vor dem Parteitag in Arnstadt trat der Landesschiedsrichter aus der AfD aus, mutmaßlich um selbst einem Parteiausschlussverfahren zu entgehen und Schaden von der Partei und von Björn Höcke abzuwenden.
Von der Entscheidung seines Landesschiedsgerichtes gestärkt, benimmt sich Björn Höcke nunmehr so, als habe man ihn aus einer der landsbergschen Festungshaft ähnelnden Wohlverhaltensperiode befreit und als habe er nur auf diesen Moment gewartet. Er veröffentlicht ein Buch und drängt mit Macht in andere Landesver-
bände, wo ihm zum Glück hier und da Einhalt geboten wird. Sein Ärger über die Alternative Mitte, der er in Arnsberg empfahl, sie möge sich einordnen oder endlich abhauen, ist in diesem Zusammenhang nur zu verständlich. Wenn sich Björn Höcke jetzt auch noch selbst hinstellt und sagt, die AfD wolle mit Extremisten nichts zu tun haben und sie habe es nicht verdient, wegen der Fehler Einzelner in Verruf zu kommen, ist das eine richtige Aussage. Wenn er ferner sagt, er wolle die AfD vor Schaden bewahren, müsste das bei ausreichender Befähigung zur Selbstreflexion eigentlich dazu führen, dass er die Partei freiwillig verlässt. Womit nicht zu rechnen ist.
Das Agieren Höckes auf dem Arnsberger Parteitag zeigt einen völlig unfähigen Landesvorsitzenden, der, im Gegensatz zu nationalkonservativen Spitzenfunktio-
nären des Flügels, nicht willens und im Stande ist, alle Strömungen mitzunehmen. Und sich am Ende auch nicht zu schade ist, seine bisherigen Unterstützer zu Bauernopfern zu machen, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und sich als der neue Kämpfer gegen Extremismus präsentieren zu können.
Dieser komplett aus den Fugen geratene Größenwahnsinnige verrichtet ein einzigartiges Zerstörungswerk in Deutschland, indem er die AfD, die nach seinen eigenen Worten die letzte evolutionäre Chance für Deutschland ist, für breite Wählerschichten unwählbar macht.
Parteien, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, verlieren Mitglieder, gewinnen keine Mehrheiten und verschwinden schließlich in der Bedeutungslosigkeit. Beispiele gab es in der deutschen Nachkriegsgeschichte genug, allen voran das der Republikaner. Ohne Mehrheiten kann man nicht regieren und nichts verändern.
Es ist unbegreiflich, dass einem ehemaligen Geschichtslehrer selbst diese einfachen Erkenntnisse vollkommen abgängig sind. Es mag Teil des Größenwahns sein, zu glauben, in Deutschland gäbe es nun wieder ausreichend fruchtbaren Boden für eine rechtsextreme Partei und die AfD sei schon viel zu groß, um sie wieder klein kriegen zu können.
Eines muss man schon sagen: Eine Höcke-AfD wäre eine rechtsextreme Partei. Heute ist sie das noch lange nicht. Es ist die Aufgabe eines jeden, der aus der dunkelsten Zeit unserer Geschichte gelernt hat, egal ob innerhalb oder außerhalb der AfD, Flagge zu zeigen und mit aller Kraft dafür zu streiten, dass das niemals geschieht. Der wirksamste Weg, die AfD von der hässlichen Fratze des Extremismus zu befreien, besteht ganz klar darin, Björn Höcke endlich in hohem Bogen aus der Partei zu werfen und darauf zu hoffen, dass ihn die Mehrzahl völkischer Nationalisten freiwillig begleitet. Das wäre dann tatsächlich die letzte evolutionäre Chance für eine mehrheitsfähige AfD und damit auch für Deutschland.


Bleibt zu hoffen, dass sich die Nationalkonservativen innerhalb des Flügels, die von Höcke quasi mitverhaftet und für seine nationalistischen Machtphantasien missbraucht werden, sich dieser Sichtweise anschließen können.
Damit die AfD als breit aufgestellte Partei, die ein von nationalkonservativ bis liberal reichendes Spektrum vertritt und die glaubhaft ihr eigenes Parteipro-
gramm vertritt, stärkste politische Kraft in Deutschland wird.


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Ein Konstruktionsfehler?!

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das menschliche Hirn aussieht wie ein komprimierter Dickdarm ? Könnte es sein, dass bei manchen Menschen ein Konstruktionsfehler vorliegt ? Es ist nachvollziehbar, dass bei den Menschenbau-
sätzen diese Teile versehentlich falsch eingesetzt wurden.
Immerhin würde das erklären, warum manche Menschen Sch**** reden und andere wiederum klug sch***** .


Nach dieser Erkenntnis ist die tägliche Dosis Politik erträglicher.


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Mal queergedacht:

Wenn ein Gefährder zu Unrecht abgeschoben wird und ein Verwaltungsgericht urteilt, dass er zurückgeholt werden muss, dann muss das Urteil bis zur letzten Silbe befolgt und ausgeführt werden, sonst droht dem zuständigen Ausländeramt eine Strafzahlung. Das haben wir vom Ladenhüter Sami A. gelernt. Das kann man gut finden oder nicht. Wir sind aber ein Rechtsstaat.
Was mich aber viel mehr interessiert, ist der umgekehrte Fall: Wenn Verwaltungs-
gerichte in 700.000 anderen Fällen urteilen, dass jemand keinen Anspruch auf Asyl hat, dann sind diese Urteile der Regierung, den Behörden und offenbar auch den Gerichten egal.
Oder haben Sie schon mal gehört, dass ein Verwaltungsgericht eine Strafzahlung verhängt hat, weil die Behörden nicht abgeschoben haben, obwohl die gerichtlich festgestellte Pflicht besteht?


Ich stelle mir gerade eine Schlagzeile vor:
Verwaltungsgericht Karlsruhe verhängt Rekordstrafe gegen
das Ausländeramt Mannheim, weil es in 800 Fällen keine
aufenthaltsbeendenden Maßnahmen veranlasst.


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Wenn es nicht so traurig entlarvend wäre,

wäre es lustig und könnte eine Schadenfreude begründen. Ein Fernsehteam des ZDF Frontal 21 Magazins filmt auf der vergangenen Pegida Demonstration in Dresden. Sie filmen aber nicht die Demonstration, sondern die Demonstranten. Das hat weniger mit öffentlich rechtlichem Sendeauftrag und mehr mit stasihaftem Spitzelauftrag zu tun. Diesmal filmt das Spitzel Team um IM Kamera jedoch jemanden, der auch nicht zu Pegida gehört und schon gar nicht dort erkannt werden möchte. Einen Agent Provokateur des sächsischen Landeskriminalamtes. Statt dies hinzunehmen, wird dieser rabiat und auffällig.
Er will ja nicht dokumentiert werden. Das Fernsehteam denkt, es hätte einen gewünschten Skandal und lässt es eskalieren. Ganz großes Kino. Am Ende des Zoffes ist herausgekommen, dass das ZDF Demonstranten filmt und die Staatsmacht sich unter die Demonstranten mischt um zu provozieren.
So etwas kennt man aus der DDR und es verdichten sich die Hinweise, dass das ZDF bei AfD Auftritten systematisch das Publikum filmt und abbildet, finanziert, die von uns allen abgezockt. Ein solches Vorgehen des ZDF ist bekannt und nicht neu. Auf keinen Fall stellt es eine Ausnahme dar, wie wir in Mannheim erleben durften.
Bereits im Januar 2016 waren wir Zeuge wie das Sendeteam des ZDF minutenlang hemmungslos die Zuschauerreihen abfilmte und sich nicht im geringsten für die zeitgleich redende Frauke Petry interessierte. Deutlicher kann man Spitzeltätig-
keiten nicht dokumentieren. Unmittelbar nach der Veranstaltung verlor die AfD mehrere Mitglieder, unzählige Besucher bekamen Probleme am Arbeitsplatz. Das ist die Freiheit, in der wir leben und sie wird jeden Tag mehr eingeschränkt.


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Wir haben es geschafft! Wir sind Modellstadt.

Die Fördergelder fließen allerdings nicht um herauszufinden, wie Kriminalität oder Vermüllung bekämpft werden können, wie Angsträume vermindert oder No Go Areas zurückgedrängt werden können. Hier besteht lokal sehr großer Bedarf.

Der Laufsteg der städtischen Notwendigkeiten hält etwas anderes parat:
Den Modellversuch zur Reduzierung der Stickstoffbelastung in der Luft unserer Innen-
stadt, oder wie es das Bundesumweltministerium nennt: „Projekt reine Luft“. Zwei Jahre werden diesbezügliche Bemühungen gefördert. Erreicht werden soll die Reduzierung der Co2 Belastung, indem der Motorverkehr, vor allem der Lieferkehr in der Innenstadt reduziert wird.
Auf lange Sicht wird sich dies ohnehin ergeben, denn die Mannheimer Innenstadt stirbt. Immer mehr Ladenflächen stehen leer und werden von den ghettotypischen Läden temporär gemietet, die Kunden bleiben aus. Wo kein Bedarf, da kein Verkehr. Die Krankenwagen für Messeropfer fallen da nicht gravierend ins Gewicht.

Bis der Lieferverkehr zum Erliegen kommt, soll der Lieferverkehr auf E-Lasträder verlegt werden, die von einem zentralen Verteilerplatz außerhalb der Innenstadt ausschwärmen um die Innenstadt zu beliefern. Scheinbar wird für die Zusage von Fördermitteln also Steuergeldern kein praktisch durchführbares Konzept benötigt, denn anders kann man nicht erklären, wieso Mannheim Fördergelder erhält. Man muss sich nur mal vorstellen, wie bei Schnee oder Hagel ein Buchrikscha Thalia beliefert. Spätestens wenn man die Butter zur Lieferung an Aldi/Rewe oder Lidl in die Fahrradkörbe umpackt, wird man feststellen, dass die Kühlkette unterbrochen ist und das Amt eigentlich den Laden schließen müsste.

Das Konzept ist nicht umsetzbar, und zeigt, dass wir die
wahren Probleme zugunsten grüner Ideologie ausblenden.


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Deutschlandweit finden derzeit Demonstrationen
des Bündnisses SEEBRÜCKE statt.

SEEBRÜCKE hat sich Ende Juni gegründet, als das Schlepperschiff „Lifeline“ mit einem deutschen Schleuserkapitän als Verantwortlichen, die mit 234 Menschen an Bord im Mittelmeer herumirrte und in keinem europäischen Hafen anlegen konnte. „Seebrücke“ behauptet, sich mit „ Menschen auf der Flucht“ zu solidarisieren und fordert von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, in Europa natürlich.
Teil dieser selbsternannten Bewegung ist, laut Informationen der Seebrücke, auch
die „ Interventionistische Linke“, die vom Verfassungsschutz überwacht wird. Am 22.07.2018 demonstrierte SEEBRÜCKE gemeinsam min „ Mannheim sagt JA“ in Mannheim. Die Grünen mit G. Fontagnier gemeinsam mit vom Verfassungsschutz überwachten Linksradikalen und der Billigung der SPD, die 3 Tage zuvor mit einem antisemitischen Massenmörder gekuschelt hat.
All das erinnert mich an den „sozialistischen Handschlag“ und wirft die Frage auf,
ob hier etwas zusammenwächst, was zusammen gehört. Gut angezogene Menschen, mit seeuntauglichen Schwimmwesten bekleidet wollten auf die Situation im Mittel-

meer aufmerksam machen. Unbewusst spielgelten sie die Realität sehr passend wieder. Bei den anlandenden Flüchtlingen fiel schon immer auf, dass sie nicht lange auf hoher See gewesen sein konnten:
Neue, saubere, schicke Markenklamotten und guter Ernährungszustand sprechen nicht gerade für eine lange ,entbehrungsreiche und lebensgefährliche Flucht, die man uns immer vorgaukelt. Wer so gestylt ankommt, geht erstmal feiern und kommt garantiert nicht aus Seenot. Immer häufiger geraten Flüchtlingsboote kurz vor der Seegrenze der nordafrikanischen Staaten gerade dann in Seenot, wenn rein zufällig ein NGO Schlepperschiff in der Nähe ist. Nach Passagieraufnahme steuert dieses Wassertaxi gezielt Europa an und chauffiert die Menschen ins gelobte Land Europa, und letztlich oft genug Deutschland. Die Rettung Ertrinkender ist eines der höchsten Güter in der christlichen Seefahrt, das stelle ich gar nicht in Frage. Im Gegenteil: Ich erwarte es. Seenotrettung bedeutet aber, dass die Geretteten in den nächsten sicheren Hafen zu verbringen sind und dieser liegt nun mal im 20 See-
meilen entfernten Afrika und nicht im 1500 Meilen entfernten Italien. Wollen Sie ganz Nordafrika zu einer unsicheren Zone erklären?
Das ganze Schauspiel ist doch Lug und Trug und der wahre Grund für die Toten im Mittelmeer. Wer Rettung in Aussicht stellt und den Eindruck erweckt, man müsse nur ein paar Meter in einem Schlauchboot hinauspaddeln, und dann kommt ein Schiff und fährt einen nach Europa, der nimmt billigend in Kauf, dass das Meer zum nassen Grab wird. Das Blut der Toten klebt an den Händen der Anstifter! Bereits seit 2014 fordern wir die Errichtung von Auffangzentren vor Ort in Afrika unter Aufsicht der UN. Es wird Zeit, dass die UN endlich ihre Arbeit tut.
Zumindest bei der Rückkehr in die Heimat scheint die IOM (Internationale Organi-
sation für Migration) die gescheiterten Glücksritter mittlerweile zu unterstützen. Eine unkontrollierte Flucht über das Meer ist unnötig, denn es gibt 55 afrikanische Staaten, in die Verfolgte ausweichen können. Niemand muss seinen Kontinent verlassen und um den halben Erdball reisen, um sich in Sicherheit zu bringen.


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Der Wettlauf um das Sommerlochthema
treibt kuriose Stilblüten.

Man merkt deutlich, dass Hitze zu mentalen Disfunktionen führt. Angestachelt durch Pöbeleien gegen die grüne Landtagspräsidentin in Baden-Württemberg setzt Grün ein Zeichen, legte in persona der Bundesvorsitzenden der Grünen Jugend gewichtig nach und forderte, eine „europäische Staatsbürgerschaft“ für Opfer des Klimawan-
dels, deren „Lebensraum“ wegen des Klimawandels zerstört werde.
Um Missverständnissen vorzubeugen und klarzustellen, dass nicht Holland gemeint sei, fordert Grün nunmehr Opfern des Klimawandels einen Flucht-, und Asylgrund zuzusprechen.
Übertroffen wurde das Schauspiel durch den in Bayern im Wahlkampf stehenden Stauffenberg Enkel, der sich mittels eines Rundumschlages gegen die AfD wegen einer inakzeptablen Entgleisung eines unbedeutenden AfD Hinterbank Aspiranten dem herrschenden Niveau anpasste. Der niedersächsische Landesvorsitzende der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, Lars Steinke, bezeichnete Stauffenberg in dieser Woche in einem Facebook-Beitrag als „Verräter“ und „Feigling“. Das wurde nicht nur umgehend von allen maßgeblichen Vorständen, vom Landesvorstand der AfD Niedersachsen, über den AfD-Bundesvorstand bis hin zum Bundesvorstand der Jungen Alternative, und von vielen Spitzenpolitikern der AfD scharf verurteilt. Die Weichen für einen Parteiausschluss Steinkes sind deutlich gestellt!
Diese Reaktionen sind ein Beleg dafür, dass die AfD ganz selbstverständlich genau so reagiert, wie man es für jede andere demokratische Partei ebenfalls als selbstver-
ständlich erwarten sollte. Statt diese sofortige und richtige Reaktion aus der AfD zu honorieren, wird der unzweifelhaft unerträgliche Fehltritt des politischen Niemands Steinke als Propaganda gegen die AfD insgesamt missbraucht.
Das ist schäbig und der Sache, die Verletzung des ehrenden Gedenken an einen Helden, nicht angemessen.
Eine große deutsche Boulevardzeitung hat es sich nicht nehmen lassen, einen Enkel des verunglimpften Helden, nämlich Karl Schenk Graf von Stauffenberg, zur Sache zu interviewen. Der Enkel ist FDP-Politiker und Kandidat für die bald stattfindende Landtagswahl in Bayern. In dem Interview urteilt Karl Schenk Graf von Stauffenberg, die AfD sei keine demokratische Partei. Das Ausschlussverfahren gegen Steinke sei pure Strategie. Es sei seit Jahren eine Masche der AfD, maximal zu provozieren und dann zurückzurudern bzw. solche Aussagen der Form halber zu verurteilen. Grenz-
gänge hätten bei der AfD System.
Dass diese perfide Form des Wahlkampfs auf dem Rücken seines Großvaters, seiner Familie und damit auch auf seinem stattfinde, fände er ganz besonders abscheulich und widerlich. Die AfD solle endlich aufhören, ihre wahre politische Gesinnung, ihren Fremdenhass und Rassismus, unter dem Deckmantel konservativer Kräfte zu verstecken. Wenn jemand, der selbst politischer Mitbewerber in einer kommenden Landtagswahl ist, dies zu Wahlkampfzwecken ausnutzt, muss man sich fragen, wer hier seinen Wahlkampf mit perfiden Methoden führt. Was Karl Schenk Graf von Stauffenberg über die AfD äußert, ist symptomatisch für die linke Gesinnung der heutigen Zeit. Mit dem nationalkonservativen Weltbild seines Großvaters hat das nicht viel zu tun.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg würde sich im Grabe umdrehen, wenn er hören und sehen würde, wie weit sich sein Enkel von den Werten entfernt hat, für die er gestorben ist.

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